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| A | 15.06.-10.09. 15.06.-10.09. |
| B | 20.03.-14.06. 11.09.-31.10. 20.12.-10.01. 10.03.-14.06. |
| C | 11.01.-19.03. 01.11.-19.12. |
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Die Insel Nordstrand liegt im 1985 durch Gesetz ausgewiesenen "Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer". Inseln und Halligen im Wattenmeer Nordfrieslands sind Lebensraum und Brutgebiet zahlreicher See- und Strandvögel.
Das Wattemeer selbst ist ein einzigartiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Kernstück ist der Bereich des ca. 860 ha umfassenden Salzwasserbiotops. Hier soll ein Lebensraum entstehen, der den natürlichen Verhältnissen des Wattenmeeres sehr ähnlich ist. Die übrigen Zonen sind von Süßwasser geprägt.
Besuchen Sie unsere schönen Naturräume, aber bitte, seinen Sie behutsam insbesondere in der Brutzeit. Die einheimischen und alteingesessenen Nordstrander sind sicher gerne bereit, Ihnen für Ihre Wanderungen einige gute Tipps zu geben.
Woran denkt man bei dem Wort "Vogelkoje"?
Eine Koje ist ein Schlafplatz auf einem Schiff, also vermutet man eine Schutz- und Ruhestätte für Vögel. Das Gegenteil war früher der Fall. "Fögel" ist das altfriesische Wort für Enten, und das Wort "Koje" kommt aus dem niederländischen; "Kooi" bedeutet Käfig / Stall / Zwinger.
Aber auch das gibt noch keine Vorstellung von dem, was in einer Vogelkoje geschieht. Hier werden Enten in großer Zahl gefangen und getötet. In den Niederlanden wurden Vogelkojen schon im 14. Jahrhundert gebaut. Seefahrer haben die Idee nach Nordfriesland gebracht.
Die erste Koje wurde 1730 auf Föhr gebaut, dann weitere auf Sylt, Amrum und zuletzt auf Nordstrand und Pellworm.
Mit dem Bau dieser Koje fing man 1905 an. Zuerst wurde ein rechteckiger Teich ausgehoben und die Erde als Wall / Sichtschutz rundherum aufgeworfen. An jeder Ecke war ein bogenförmiger Graben als Fangarm, "Pfeife" genannt, der mit Netzen überspannt und mit Reetschirmen versehen wurde. Am Ende war eine Reuse oder ein Fangkasten. Das gesamte Gelände ist von Büschen und Bäumen umgeben.
Das Multimar Wattforum ist ganzjährig geöffnet
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Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) ist so etwas wie der Wappenadler des Nationalparks: Mit seinem roten Schnabel und schwarzweißen Gefieder ist er unverkennbar, sein lauter, quietschender Ruf ist unüberhörbar. Austernfischer lassen´s ruhig angehen: Sie können bis zu 28 Jahre alt werden, oft sind sie erst im fünften Lebensjahr geschlechtsreif und führen dann eine lebenslange Ehe.

Die Lachmöwe (Larus ridibundus) - während der Brutzeit gut am schokoladenbraun gefärbten Kopf zu erkennen - ist der häufigste Brutvogel im Wattenmeer. Das war nicht immer so: die deutsche Küste besiedelt der Vogel erst seit etwa 1940 und blieb in den ersten Jahrzehnten danach selten. In der Zeit von 1965 bis 1990 verzehnfachte sich der Lachmöwenbestand in Deutschland

Der Kiebitz (Vanellus vanellus) steht zwar auf der Roten Liste der gefährdeten Brutvogelarten Deutschlands, aber im Wattenmeer ist sein Bestand ziemlich stabil. In Nordfriesland und Dithmarschen sieht man den unverwechselbaren Vogel häufig, besonders auch hinter den Deichen: Kiebitze mögen Wiesen und bevorzugen beweidetes Grünland.