Vortrags- und Gesprächsabend im alt-katholischen Theresiendom mit Rolf Kronhagel aus Schwerin.
Fjodor Michajlowitsch Dostojewski, der große russische Dichter, stammte aus verarmtem Adel. Wegen seiner Nähe zu einem sozialistischen Denker wurde er zum Tode verurteilt, auf der Richtstätte begnadigt und in die Verbannung geschickt. Mit dieser und den Erfahrungen des anschließenden Militärdienstes kehrte er als überzeugter Christ und Gegner des atheistischen Sozialismus zurück.
Der Vortrag richtet den Fokus auf das Ringen Dostojewskis mit den Phänomenen des Atheismus und Nihilismus. Seine These: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“. Seine Literatur ist seine Auseinandersetzung mit der Frage, ob Gott existiert, ob mit dem Tod alles vorbei sei und welche Folgen dies für das Leben hat.
Am Ende besteht die Möglichkeit, bei einem Umtrunk, zwanglos ins Gespräch zu kommen.
Eintritt frei, am Ende Türkollekte für die Urlauberseelsorge.
